Mein Leben mit der Depression

Paradiesvogel88

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31. Aug. 2015
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Hallo Leute, 

Ich möchte hier etwas über mein Leben erzählen. Ich bin fast 27 und bin seit meinem 6 Lebensjahr Psychisch labil. Ich hatte eine schwere Kindheit und wurde misshandelt. Was mit Tritten in Bauch und Rücken sich zeigte sowie wurde ich an den Haaren zu Boden geschleift. Was starke auswirkungen auf meine kindliche Psyche hatte. Ich hatte bereits mit 6 Jahren selbstmord gedanken. Als in diesem Alter durch einen Unfall und wegen des Arztes mein Linker Arm verkrüppelt wurde. Litt ich im Kindergarten bereits unter Mobbing. Mit 15 Jahren hatten meine Eltern eine Gewalttätige Trennung und keiner von beiden wollte mich bei sich haben. So war ich erst bei meiner Mutter dann bei meinem Vater. Mit 18 hatte ich meinen ersten Freund. Der ein halbes Jahr nach unserer Trennung in Amerika Verunglückte. Mit 19 wurde ich in der Schwangerschaft von meinem damaligen Freund vergewaltigt wodurch ich abgetrieben hatte. Ein halbes Jahr später bekahm ich eine Allergische Lungenentzündung wodurch mein Lungenvolumen nur noch bei 45% war. Ich hatte dadurch starke Angst nicht mehr aufzuwachen. Danach wurde meine Depression schlimmer. Ich hatte viele Beziehungen in dieser Zeit, weil ich wie bessessen nach Liebe suchte und natürlich nicht fand. All diese Erlebnisse haben mich stark Depressiv, impulsiv und Krankhaft eifersüchtig gemacht. Ich lebe in einer 2.5 Jahre alten Beziehung. Die nicht einfach ist. Da ich oft Depressiv bin und mich schnell nicht mehr geliebt fühle.

 
Hartes Schicksal, das sicher kaum für Andere nachfühlbar ist. Ob Dir hier allerdings wirklich Jemand helfen kann?

Ich weiss aus meiner eigenen Geschichte und auch aus Geschichten anderer Menschen, dass es dennoch durchaus möglich ist, auch bei einer solchen Vergangenheit zu einem zufriedenen Leben zu finden. Du kannst also durchaus hoffen, dass es besser werden kann.

Ganz ohne was dafür zu tun wird es allerdings nicht gehen. Eine Partnerschaft allein wird Dein Problem nicht lösen. Nichtmal wirklich beiseite schieben. Die Erfahrung hast Du ja mittlerweile selbst gemacht. Denn naturgemäß bist Du und auch Dein Partner mit dieser Problematik sehr schnell überfordert.

Hast Du Dir denn schon Hilfe gesucht? Sei es eine Therapie. Eine Selbsthilfegruppe und ähnliches? Das kann Dir zum einen Stabiltät geben die Du selber noch nicht findest und zum Anderen kann es auch Deine Partnerschaft entlasten die sich dadurch auch wieder verbessern kann.

All das ist eine Reise die nie endet. Aber das ist nicht schlimm, denn es besteht die Möglichkeit für Dich an den Punkt zu kommen an dem das Weitergehen anfängt Spass zu machen und Du Deinen ganz persönlichen Frieden finden kannst.

 
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